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Historie

Das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum liegt im Herzen des Ruhrgebiets, einer der führenden Gesundheitsregionen Deutschlands. In diesem Schmelztiegel der Kompetenzen gehört das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum mit seinen Experten zu den handlungsfähigsten Akteuren, nicht umsonst wurde es schließlich 2004 als erste deutsche Uni-Klinik überhaupt nach KTQ zertifiziert.

Das Knappschaftskrankenhaus wurde 1908 erbaut und 1909 als kommunales Krankenhaus zusammen mit dem Mutterhaus der Schwesternschaft vom Roten Kreuz in Langendreer eröffnet. Am 1. Februar 1918 erfolgte die Übereignung an den Allgemeinen Knappschaftsverein in Bochum - das Haus wurde als Knappschaftskrankenhaus IV bezeichnet. Die ursprüngliche Bettenzahl von 160 wurde in den Jahren 1924-30 durch Umbauten und Erweiterungsneubauten auf eine Bettenkapazität von 366 gesteigert. Nach dem Brand vom 31. März 1931, dem das Obergeschoss des Hauptgebäudes zum Opfer fiel, kam es beim Wiederaufbau zu umfangreichen Neuerungen und Verbesserungen. Das Knappschaftskrankenhaus verfügte danach über 405 Betten. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges steigerte sich die Bettenzahl um weitere 30. Das Haus wurde Ende 1944 durch eine Sprengbombe stark beschädigt und das Isolierhaus durch einen Treffer teilweise zerstört. Durch diese Schäden fielen von 432 Krankenbetten der Vorkriegszeit 33 Betten aus. Im Jahre 1950 wurden ein Haus für Innere Medizin, ein Wirtschaftsgebäude und ein Kesselraum eingerichtet. Nach diesen baulichen Maßnahmen verfügte das Krankenhaus über 540 Betten.

Der schlechte bauliche Zustand der Behandlungstrakte und Engpässe im Funktionsablauf machten eine Überprüfung der Gesamtanlage notwendig. Im Jahre 1965 beschloss der Vorstand der Ruhrknappschaft den Neubau des Krankenhauses. 1967 wurde der Auftrag für den Neubau des Krankenhauses auf dem vorhandenen Grundstück nach den modernsten Gesichtspunkten und wissenschaftlichen Erkenntnissen erteilt. Die Planung und Ausführung oblag der Bauabteilung der Ruhrknappschaft unter Federführung des Ltd. Baudirektors Willi Krampe. Die Übergabe des neuen Krankenhauses in der Nachfolge des alten erfolgte im November 1972. Seit der Unterzeichnung des Universitätsvertrages am 23. November 1977 zwischen dem Krankenhausträger Bundesknappschaft und dem Land Nordrhein-Westfalen ist das Krankenhaus als Universitätsklinik in die Medizinische Fakultät der Ruhr-Universität einbezogen.

Heute verfügt das Knappschaftskrankenhaus Bochum über 485 Planbetten und neun Fachabteilungen. Jedes Jahr werden 20.000 stationäre sowie 47.000 ambulante Patienten behandelt. Den hohen Standard der Patientenversorgung stellen ca. 1.400 hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter, davon rund 450 Beschäftigte im Pflegedienst, sicher. Durch die leistungsfähige apparative und technische Ausstattung der neun Fachabteilungen sind moderne und innovative Diagnose und Therapieverfahren zur Patientenversorgung etabliert.